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Europaallee Baufeld B Zürich

Projektwettbewerb 2011

Das Projekt Gleis 51 sucht die Individualität mit zurückhaltender Eleganz. Der Bau will nicht mit akrobatischen Verrenkungen gefallen, sondern mit ausgewogenen Proportionen, stimmigen Materialien und dezenten Farben.

Ziel des Entwurfs ist eine ertragsmässige optimierte Balance aus konstruktivem Aufwand und flächenmässigem Gewinn. Der Aufwand an konstruktiven Mitteln wird dort begrenzt, wo er den möglichen Ertrag übersteigt.

Der Rohbau ist als massiver Skelettbau mit Betonstützen, Flachdecken und aussteifenden Betonwänden gedacht. Diese bewährte Bauweise kann den MINERGIE P ECO-Anforderungen entsprechend gebaut werden, ist wirtschaftlich äusserst konkurrenzfähig und bietet nutzungsmässig

die höchsten Flexibilitäten bezüglich Raumaufteilung und Installation.

Die vorgehängte Fassade mit kleinteiligen Kunststeinelementen reflektiert den urbanen Kontext und ist äusserst langlebig und unterhaltsarm. Die Setzung der Vertikalkerne ergibt eine breite Variabilität an Mietflächenzuordnungen und Bürotypen. Zwei repräsentative Treppen-Lift-Anlagen verbinden die zentralen Eingangshallen an der Europaallee mit den Dienstleistungsflächen in den Obergeschossen. Die Ausbildung der Lüftungsflügel als Kastenfenster belebt das Licht- und Schattenspiel der Fassade und hält den Lärm vom Gleisfeld in erträglichem Rahmen.